22 décembre 2013

Le Mexique en bref

Taille : 1,9 millions km², soit presque 4 fois la France, 3000 km du Nord au Sud
Population: 109 millions
Capitale : Mexico City, 24 millions d’habitants (la plus grande mégapole du monde, on n’a pas osé y entrer…)
Indépendant depuis 1821, révolution en 1913.
Drapeau : l’aigle qui terrasse le serpent sur un cactus symbolise l’indépendance ; le symbole est repris dans de nombreux bâtiment officiels.

 drapeau_mexique        P1040223b

Monnaie : le pesos - 1€ = 17 pesos
Langue : l’espagnol, mais aussi de nombreuses langues indigènes encore très vivantes, surtout dans le sud

Temps passé : 10 semaines, il y aurait de quoi y rester beaucoup plus
Distance parcourue : 5 000 km, de Tijuana au nord-ouest à Chetumal au sud-est, sans faire trop de tours ou détours;

On a aimé:

Le pays, en entier ! mais plus particulièrement :

- Les Mexicains toujours accueillants et serviables; plus on descend dans le sud, plus le contact est facile ;

- La grande diversité des paysages : des vagues du Pacifiques aux plateaux d’altitude avec les volcans, en passant par les villes coloniales, les forêts de pin, la jungle …

- Les tacos, tortas, gorditas, toute cette nourriture prise sur le pouce dans les petits restos de bord de route ou sur les marchés ;

- Le faire-play des conducteurs sur la route : pas de dépassement dans tous les sens, pas de klaxon à tout va, une conduite dans l’ensemble fluide et respectueuse ;

- La fête du Dia de los Muertos, une raison évidente de se trouver au Mexique les 1er er 2 novembre ;

- La pêche en Basse Californie ;

- Voir le pays d’en haut en montant au sommet de la Malinche (4 460), avec vue imprenable sur le cratère fumant du Popocatepetl ;

On a moins aimé:

- Les topes ! ces fichus ralentisseurs qui vous fusillent un véhicule à la moindre inattention; attention conducteur, vigilance totale requise en permanence : aux entrées de village bien sûr, mais aussi dans les montées, les descentes, les virages …. même sur les autoroutes ils arrivent à en mettre ;

- Tout ce que les Américains nous avaient dit sur le Mexique avant qu’on y entre ; les histoires de drogues, de vol, de police véreuse existent sûrement (on en a eu quelques témoignages locaux), mais nous n’en avons absolument rien vu ;

- Les sucettes au piment ;

- La finesse des épines de cactus “à crochet” : bonne pince à épiler et patience indispensables ;

- Le prix des autoroutes, qui représente un joli budget en camping-car ; mais le confort de conduite est appréciable de temps à autre pour échapper au stress des topes.

P1040198 DSC_2034 DSC_2596 DSC_3784 DSC_3858 P1030708 P1030841 P1040037

Posté par Mapatoclaya à 04:40 - - Commentaires [0] - Permalien [#]


16 décembre 2013

Mexiko – Teil II – Sud du Mexique

 

 

P1050024

Unser Weg / Notre itinéraire au 15/12/2013

 

(Texte en français ci-dessous)

Um die Fotos mit einem besseren Qualitaet zu sehen, kliken “in eirem anderen Fenster offnen

Die letzten Wochen sind wie im Nichts verflogen, das liegt wohl an der Vielfalt der Aktivitaeten, Landschaften, Begegnungen. Es stimmt voellig, dass die Kinder nicht in die offizielle Schule gehen, vielleicht aber dafuer in die Richtige.

Le Scribe, zapothèque, Oaxaca museum

Derzeit in den diversesten Museen, die meist direkt an archeologische Ueberreste (zum Grossteil gut renoviert) aus Maya-, Zapoteken-, Azteken- oder anderer Kulturen angeschlossen sind. Eigentlich die perfekteste Art, die Berge aus Steinen mit den vielen Fundgegenstaende in ein Gesamtbild zu bekommen. Claras neuer Freund, frueh uebt sich wer Meister-in werden will, ist zwar nicht sehr gespraechig, im Gegensatz zu ihr, dafuer aber erfahren und stein-reich, und hat einen tollen Koerperbau.

 

  Aus Oaxaca, der kuehlen Bergstadt Zentralmexikos, fuehren wunderschoene, himalayaartige Bergstrassen von ueber 2500 Meter Seehoehe in tausenden Kurven hinunter an die wilde, wellenumtoste Pazifikkueste. Das Versprechen, Tobias’ Geburtstag am Strand zu begehen, ist somit eingehalten, ein Geschenk an sich, denn Kinder, Sonne, Sand und Wasser ist eben eine perfekte Kombination. Wir teilen einen Grossteil unserer Zeit mit einer deutschen Reisefamilie, die in aehnlicher Konstellation, mit 2 kleinen Kindern von 2 und 4 Jahren, durch die Amerikas zockeln. Hohe Wellen, heisser Sand und wenig selbstgefangener Fisch, dafuer aber gute Restaurants, schoene Stellplaetze und zum allerersten Mal so richtigen persoenlichen Kontakt zu einer einheimischen Familie in einem ganz winzigen ruhigen Dorf, Pescaderia Guadalupe, die nicht einmal mehr Herr Google kennt. Die Leute in diesem Dorf leben von Shrimpszucht und –fang, von Mangokulturen und, eigentlich unvorstellbar, vom haendischen Schaelen von Erdnuessen. Zur Nikolauszeit ist es wunderbar, ein Saeckchen knacken zu duerfen, nur wenn dann davon ein ganer LKW zu bearbeiten ist, geht selbst Mister Beans in die Knie. Da brauchts mexikanische Geduld und Ausdauer, Kraft in den Fingern und einen starken Willen, gewiss auch eine gewisse Notwendigkeit.

                                                                Erdnusse / Cacahouettes, Pesqueria Guadalupe

Yan beim Erdnussschaeler, ca. 5 Scheibtruhen pro Tag, von 5 Uhr frueh morgens bis Sonnenuntergang. Keine Spur von Faulenzerei oder Nichtwollen.

  Canyon de Sumidero Canyon de Sumidero, cascade de tuf

Grosszuegige, rassig schnelle Bootsfahrt am Canyon de Sumiderio, einem ueber 15 Kilometer aufgestauten Fluss, der durch 1000 m hohe Kalkwaende fliesst. Besser ist es auf ein Bad zu verzichten, den Krokodilen lassen wir den Vortritt.

Wer sich Mexiko auf der Karte anschaut erkennt sehr leicht, dass ausser Mexico City, Cancun und 2-3 Weltkulturerben wie Palenque oder Tulum noch viele andere Regionen existieren, wie zb Chiapas, wo der beruehmte Kaffee herkommt. Selbst wenn arabica draufsteht, ist eines der weltbesten schwarzen Pulver drinnen, und die Bauern, die im bergigen Hinterland von San Cristobal de las Casas, dieses geschaetzte Getraenk produzieren, sind zum Gutteil direkte und reinrassige Nachfahren der beruehmten Mayas, die heute noch um Anerkennung und Unabhaengigkeit tatkraeftig kaempfen.

Ein wahrer Kampf ist es auch auf dieser teuflischen slakeline, 20 schlapprige Meter sind dann doch etwas viel, der Flug ins rauschende Dschungelwasser von Agua Azul dafuer aber ein cooles Erlebnis. 

                                                   Agua Azul 

Wasser bedeutet nicht immer Meer, die Kombination Urwald, Riesenwasserfaelle, bunte Vogel- und Pflanzenwelt ist fast noch abenteuerlicher. Die 3 geniessen es, von den Felsen zu springen, auf die Tropenbaeume zu klettern, Achtung dennoch vor der Stechpalme die ihre Spuren hinterlaesst.

 Wasserfall / Cascade Misol Ha   Wasserfall / Cascade Misol Ha

Paradisische Landschaft am Wasserfall Misol Ha, bevor wir unsere ersten Bruellaffen in den Urwaeldern rund um Palenque, einer der groessten Mayastaedte, anpirschen, ausfindig machen und wenn auch in den hohen Tropenkronen etwas weit weg, beobachten duerfen. Fruehaufsteher werden zumeist belohnt.

Klassischerweise erinnert uns die einbrechende Kaelte und der erste Frost oder Schnee an die aufkommende Adventszeit. Dafuer ist es vor Ort etwas zu warm, selbst wenn in San Cristobal die feuchtkuehlen Morgentemperaturen von 5 Grad fuer uns Strandler und mittlerweile Waermeverwoehnten  frisch erscheinen. Es ist vielmehr das Fest der heiligen Jungfrau Guadalupe, eines der nachhaltigsten Exportgueter Spaniens, das zwar erst am 12. Dezember in ganz Mexiko gefeiert wird, aber schon viele Tage vorher von Fuss-, Rad- auf Laeuferwallfahrern eingeleitet wird. Unglaublich grosse Statuen werden wie Rucksaecke montiert, bussreiche Kilometer im Eingangfahrrad, oder mit der Fackel in der Hand am heissen Asphalt laufend, nicht immer mit den besten Laufschuhen, oft sogar barfuss, begleitet von tropisch schwuelen Wetterumstaenden, ungnaedigen Bus- und LKWfahrern, aber immer in einer Freundes- oder Familiengruppe, Tag und Nacht, oft bis zu einer Woche oder mehr. Damit sind alle Suenden vergeben und dem Koerper etwas gutes getan.

San Cristobald de las Casas, Iglesia Guadalupe  San Cristobald, Templo Santo Domingo

Selbst die Kombination Hitze, Tropenschauer, ruecksichtslose Fahrzeuglenker, Anstrengung, einfache Ausruestung … bringen die Mann- und Frauschaften nicht aus der Ruhe.

                                                                    Pélerinage pour la Virgen de Guadalupe .

Mexiko, das Land der Kinderentfuehrer, Drogenhaendler, Schlitzohren, Diebe und Moerder? Das stimmt sicher alles, nur wir koennen dies nach 9 Wochen persoenlicher Reise in keinster Weise bestaetigen und bekraeftigen jeden, der sich in dieses wunderbare, exotische Land aufmachen moechte, um Leute, Land, Kultur und Kulinarik kennenzulernen. Eigentlich fast schade, schon wieder einem Land ade zu sagen. Morgen Montag moechten wir nach Belize weiterfahren, dem ersten und kleinsten aller Laender Zentralamerikas.

Eine ruhige und hektikfreie Adventszeit an euch Alle, geniesst die Zielgerade zum Weihnachtsfest. Kleine Geschenke – grosse Freude, in diesem Sinne schon jetzt, sollte sich vor Weihnachten keine Nachricht mehr ausgehen, ein ruhiges, friedvolles, unkommerzielles und liebliches Weihnachtsfest im Rahmen eurer Familien und Freunde.

die Mapatoclayas, im tropischen Chetumal, Mexiko, an der Karibik

 

Le sud du Mexique

Pour voir les photos en meilleure définition, faites-les “ouvrir dans une nouvelle fenêtre” (clic droit de la souris)

Si le Mexique est un pays magnifique ? Oui ! Extraordinaire ? Oui ! Les mexicains ouverts, adorables et généreux  ? Oui ! C’était déjà largement le sentiment que nous avions après notre passage à Oaxaca, mais ces trois dernières semaines n’ont fait que renforcer cette impression.

Nous avons à nouveau navigué entre mer et montagne. En effet le sud du pays est entrecoupé de “sierras”, des chaînes de montagne que nous avons dues traverser, d’abord pour aller de Oaxaca à la côte pacifique: toute une journée pour couvrir 250km, une route tortueuse au possible et qui n’hésite pas à partir dans la pente par pans entier (attention, ne jamais rouler la nuit !), des villages posés en équilibre sur des crêtes effilées, des champs de maïs à la verticale,  cela nous a rappelé nos meilleurs moments au Népal… avec ici le topes en plus, ces terribles ralentisseurs mexicains. Mais ces efforts ont été récompensés par quelques jours de détente totale sur la plage de Zipolyte. D’autant plus que nous y avons retrouvé Max, Tanja et leurs enfants Carla et Robert, rencontrés à Oaxaca. Faire des pâtés dans le sable, se laisser brasser dans les vagues en body board et jouer avec des enfants qu’il comprend, on ne pouvait pas souhaiter plus bel anniversaire pour Tobias: il a fêté ses 4 ans cul nu, avec du jus de coco pour arroser le gâteau au chocolat.

 Zipolyte, camping la Havana    Zipolyte

Nous avons poursuivi la route le long de la côte pacifique, avec un arrêt de 2 jours pour faire régler le parallélisme du Tioga, les pneus arrière s’usant de façon anormale. “Terrible” de devoir s’arrêter sur une plage de rêve, où l’on peut d’un côté barboter dans une eau calme à 25°C et de l’autre voir nager les raies mantas dans les vagues…

Notre dernier stop sur la côte nous a offert l’une des plus belles expériences humaines de notre périple mexicain: restés 2 jours dans le tout petit village deDSC_3206 pêcheurs de Pesqueria Guadalupe, nous avons été accueillis très chaleureusement, invités à rester dans la cour de la mairie (on a quand même bougé le Tioga le temps du Conseil du village le samedi matin). Une bonne partie des habitants est venue nous voir, visiter le Tioga, discuter un moment… Clara jouait avec Quetzalia et nous avons lié amitié avec son papa, Angel, qui nous a invité à manger chez eux. Si l’hospitalité est une tradition très très vivante dans les pays musulmans par exemple, au Mexique il est très rare de pouvoir pénétrer dans une maison - une différence de culture qui ne veut en aucun cas dire que les gens sont moins accueillants ou sympathiques. Nous avons donc profité très intensément de ce moment privilégié.

Industrie de la crevette: les hommes pêchent, les femmes décortiquent. Schrimpsoffnung in Pesqueria Guadalupe.

Nous quittons le Pacifique, la chaleur et les moustiques, pour repartir plus au frais dans les montagnes. A l’orphelinat d’Ocozocoautla (à intégrer dans notre top10 des noms mexicains) nous nous “débarrassons” avec bonheur du four micro-onde qui nous a servi jusque-là de rangement d’appoint : au moins ici, il servira. C’est donc plus légers que nous partons observer les perroquets de la Cima de las Cottorres – nos premiers perroquets, un régal lorsqu’ils s’envolent par groupes le matin en criant bruyamment – puis le profond canyon de Sumidero, majestueux avec ses falaises de 900m et ses concrétions calcaires (voir photos dans le texte allemand), ses crocodiles et ses zopilotes.

Crocodile, canyon de Sumidero   Zopilotes, canyon de Sumidero

Nous poursuivons notre ascension dans les montagnes des Chiappas pour atteindre San Cristobald de las Casas, 2100 m: une ville très cosmopolite, avec de nombreux voyageurs et de nombreux résidents européens et américains. On comprend pourquoi, nous y resterions bien nous aussi un peu plus: outre le climat qui nous va bien, la ville regroupe beaucoup de communautés indiennes indépendantes, qui vivent en grande partie de la culture du café - souvent bio, toujours bon – et de l’artisanat. Sur le marché c’est une débauche de couleurs, les femmes portent des vêtements brodés magnifiques. On entend peu parler espagnol, c’est le tzotzil qui domine. Si nous observons les gens, si nous les trouvons beaux, eux aussi nous observent et s’extasient: les yeux bleus de Clara, les boucles dorées de Tobias font que les gens viennent vers nous. Cette fois-ci nous avons bien failli laisser Tobias avec une petite fille de son âge, mais il a répondu catégoriquement “Non, ze veux pas encore me marier !”..

Tzotzile Frauen, San Cristobald Tzotzile Frauen, San Cristobald

La route qui relie San Cristobald à Palenque est de temps à autre reportée comme dangereuse, quelques agressions y ayant eu lieu. Nous prenons donc le parti de la parcourir “en convoi” avec le camion de Max et Tanja. Précaution superflue: les seuls agresseurs que nous avons rencontrés sont ces fichus innnnnnombrables topes…

Après les nuits fraîches des hauteurs, le retour dans la moiteur des plaines, de l’autre côté des montagnes, est un peu rude. Heureusement le contraste est atténué par des stops au bord de l’eau, aux cascades de Agua Azul et de Misol Ha (photos dans le texte allemand). C’est le début de notre passage dans les zones de jungle, qui est encore ici assez claire mais qui va petit à petit se densifier et marque également notre entrée en territoire maya. Le site de Palenque, avec ces temples et ces palais dressés au milieu d’une végétation luxuriante dans laquelle évoluent perroquets, toucans et singes hurleurs, constitue une bonne introduction. Les ruines, vieilles de plus de 1000 ans, sont fortes d’une culture que les jeunes guides qui les font visiter portent toujours: les gens de la régions se revendiquent fièrement mayas et continuent à parler la langue Chol.

Palenque  

Hieroglyphes mayas, Palenque  DSC_3815

Encore un petit tour par la côte du golfe du Mexique – pas forcément très jolie, mais nous voulions absolument voir l’endroit où s’initie le Gulf Stream – quelques sites mayas qui luttent pour ne pas se faire manger par la végétation, et nous voici grâce à une vraie bonne route rapide – sans topes !! – sur la côte caraïbes, à Chetumal. Ici pas de belles plages mais de la mangrove avec ses arbres tentaculaires, un écosystème riche plein de poissons, d’oiseaux et de papillons.

Singe arraignée / Spinnenhaffe, Balakmul    Singe hurleur, Bruelhaffe, Balakmul Temple maya, Becan   Mangrove, Chetumal

Voilà, nous partons demain pour Belize, puis le Guatemala : un petit pincement au cœur de quitter le Mexique qui nous a offert de si beaux moments, mais le cœur et les sens ouverts pour découvrir la suite.

 

Posté par Mapatoclaya à 05:41 - - Commentaires [4] - Permalien [#]

23 novembre 2013

Video Dia de los Muertos

Voilà 2 petites vidéos des danses du 1er Novembre à Mazatlan, pour voir si nos faibles compétences informatiques arrivent à faire passer cela aussi.

Hier sind 2 kurze Videos von die Tanzen des 1sten Nov. in Mazatlan.

Danses traditionnelles du jour des morts à Mazatlan

 

Posté par Mapatoclaya à 07:12 - - Commentaires [1] - Permalien [#]

Centre Mexique

DSC_2993Notre itinéraire au 22/11 - Unser Tour am 22ten Nov.

Itinéraire au 22/11 - Unser Tour am 22ten Nov.

(2te Teil auf Deutsch)

En préparant le voyage, de France, de loin, je pensais traverser “rapidement” le Mexique pour gagner l’Amérique Centrale.  Mais en y regardant de plus près, il en va tout autrement. Le Mexique est non seulement un pays immense (4 fois la France), mais immensément riche de merveilles naturelles et culturelles. Et comme nous n’avons jamais, à aucun moment, ressenti une once d’insécurité, et bien voilà, nous prenons notre temps, des côtes chaudes et humides du Pacifique aux nuits froides des hauts plateaux.

 El Dia de los Muertos – Le jour des Morts

Le 1er et le 2 novembre, la Toussaint et le jour des Morts, sont des jours de fête au Mexique au même titre que Noel et Pâques. Ces jours-là, les Mexicains fêtent leurs morts; mais attention, “fêter” n’est pas un vain mot. Le 1er est Danse de Callejeonada, Mazatlan - Farbevoll Tantz am 1sten Nov.l’occasion de nombreuses réjouissances à travers le pays, comme la très belle Callejeonada à laquelle nous avons assisté à Mazatlan: grand défilé dans les rues de la vieille ville, chants, danses, bière, feux d’artifice, le tout en costumes de squelette; c’est très coloré, très rythmé, très beau. Mais la vraie célébration se fait le 2, quand tout le monde se rend en masse au cimetière, où tout n’est que couleurs et musique : des fleurs et des ballons de couleur vives à profusion, les familles qui pique-niquent sur les tombes – on apporte au mort ses plats préférés pour les partager – , les orchestres de mariachis qui viennent Orchestre au cimetière - Mazatlan - Musik im Friedhof

jouer à la demande, parfois avec la sono, on danse  dans les caveaux jusqu’à tard le soir.  Le soir dans le petit village tranquille de Teacapan, lorsque nous cherchons à manger dans la rue, nous nous retrouvons tout naturellemnt…. au cimetière, seul lieu animé de la journée. L’ambiance ressemble à s’y méprendre à celle du bal du 14 juillet sur la place du village à Yvoire.

L’ensemble est pour nous très étonnant, mais au fond trèsCimetière de Mazatlan le 2 nov. 6 - Mazatlan Friedhof am 2 Nov. réjouissant: la mort fait partie de la vie, alors autant l’apprivoiser !

 

 

 

 

Après le jour des morts - Guadalajara -

 

Les villes coloniales

Le centre du Mexique regorge de villes, grandes et petites, (re)bâties par les EspaGuadalajaragnols à leur arrivée au XVIe siècle: églises colossales, bâtiments administratifs imposants, façades baroques… Nous avons beaucoup aimé Tequila, Morelia et Oaxaca,  très vivantes mais à taille plus humaine que Guadalajara. Mais si les adultes se promèneraient bien un peu plus devant les belles façades et dans les musées, pour les enfants au bout de quelques unes toutes les églises sont les mêmes et “les villes ça sent pas bon” : il est temps d’aller courir dans l’herbe !! Un peu pour eux, un peu pour nous qui ne sommes pas à la base de grands citadins, nous avons prudemment évité Mexico-city, la plus grande mégapole du monde – 24 millions d’habitants. Tant pis pour le musée Frida Kalho, et tant pis pour le grand musée d’anthropologie ;  celui de Oaxaca satisfait déjà largement le besoin de culture de Carine, et nous irons plutôt voir les pierres sur site.

 

 

 

 

Couvent Santo Dimingo, Oaxaca    Cathédrale de Morelia

Eglise de Oaxaca - Oaxaca Kirche  Rue de Oaxaca - Oaxaca Strasse

Les grands sites préhispaniques

Teotihuacan, Cacaxtla, Cantona, Monte Alban: nous n’avons fait que quelques arrêts parmi les innombrables sites archéologiques, mais tous nous ont fascinés. Des pyramides isolées, des palais aux fresques de couleurs vives, des citées Clara devant la pyramide du Soleil - Teotihuacan - Clara vor der Sohnen Pyramideentières avec leurs réseaux de rues et leurs terrain de sport, tout le monde s’est laissé impressionner  par l’aura de ces lieux. “Purée, elle est haute la Pyramide du Soleil”, dit Tobias en grimpant bravement les marches qui lui arrivent parfois au nombril  - pardi, c’est quand même la 3e pyramide du monde, après celles de Cholula et de Kehops. “Ah, les Olmèques, c’est comme la civilisation cachée des Citées d’Or –ndrl le dessin animé –, ils étaient avant les Aztecs. Mais les Mixtecs, et les Tarasques, et les Zapotèques ? “ essaie de s’y retrouver Yan ; c’est vrai que c’est très compliqué, chaque région a été occupée par des peuples avec des cultures différentes, qui se sont battus entre eux avant de se retrouver avec ou contre les Espagnols…

Danses traditionnelles - Tzintzuntzan - Tradizionnelle Tantz   Yan et Clara jouent à la pelote - Cantona -

P1040505 DSC_2897

Avec Carla à Monte Alban - Mit Carla in Monte Alban

Les volcans

Il n’y a rien à faire, même à l’autre bout du monde nous restons attirés comme par des aimants par les montagnes. Et celles des hauts plateaux centraux belles, avec leur forme parfaite de cône volcanique. Nous avons eu beaucoup de chance avec le temps, qui nous a laissé admirer le Popocatepetl crachant à la verticale son incessant panache de fumée et le très esthétique Pico de Orizaba, plus haut sommet du Mexique (5700m). Mais surtout, le plus magique est que nous avons pu les admirer de haut: Yan et Carine, puis Andreas le lendemain, sont montés au sommet de la Malinché, 5e sommet du pays du haut de ses 4400 m ; 1ère expérience de l’altitude pour Yan, passée avec un brun de fierté comme une lettre à la poste. Clara et Tobias sont restés tranquillement au pied, à faire du cheval et des coloriages, tout le monde y a trouvé son compte.

Popocatepetl (5400m)

Pico de Orizaba (5700 m) Yan heureux au sommet - la Malinche (4400M) - Yan am Gipfel

Le Quotidien

Les enfants sont toujours en grande forme, ils s’adaptent Tobias reste concentré pour dessiner - Tobias zeichnetmerveilleusement bien à toutes les situations. L’heure d’école quotidienne  se passe sans heurt et dans la bonne humeur; elle est quand-même remplacée de temps en temps par une séance d’histoire grandeur nature sur les sites archéologiques.

Nous nous régalons quotidiennement avec la cuisine mexicaine, que nous mangeons le plus souvent dans les petits étals installés dans la rue: viandes grillées, bien épicées, guacamoles, avocats et légumes arrosés de citron, servis dans des tortillas de maïs tout chaud. Personne n’a encore jamais été malade, même pas la moindre diarrhée.

 

Délicieux tortillas de mais noir - Repas au marché - Essen am Markt mit - avec Tania, Max, carl et robert

Le soir nous posons souvent le Tioga directement sur la place d’un petit village. Nous allons discuter avec les gens “Non non, pas de problème, c’est tranquille ici, vous pouvez rester”. La seule chose qui vient parfois nous déranger, ce sont les aboiements des chiens et les hennissement des ânes, et puis …. les concerts de fanfare les vendredis et samedis soirs! Parce que les Mexicains aiment faire la fête, et une fête ne se conçoit pas sans musique.

Mais paradoxalement, malgré leur tempérament jovial et l’accueil toujours très serviable et ouvert qu’ils nous réservent quand nous allons discuter avec eux, les gens viennent assez peu vers nous. Nous discutons beaucoup, nous avons toujours de très bons contacts, mais le plus souvent seulement quelques minutes, parfois le temps d’une discussion plus longue. Timidité, peur de la différence ? Cela nous frustre un peu. Du coup les rencontres avec d’autres voyageurs sont d’autant plus intenses, surtout s’ils ont des enfants, comme Tania et Max qui voyagent sur le même mode que nous avec leurs petits Carla et Robert.

Autour du feu, Brett partage sa passion pour la guitare 

Les routes mexicaines sont plutôt bonnes dans l’ensemble, mais les “tope”, énormes ralentisseurs extrêmement nombreux dans les villes, les petits villages et même parfois au milieu de nulle part, sont la hantise des chauffeurs - chez nous Andreas en l’occurrence. Heureusement, Tobias à l’œil pour les apercevoir de loin et est devenu le meilleur “topilote” de la troupe.

Le top 10 des noms Mexicains, parmi les lieux où nous sommes passés :

Tzintzuntzan – Tlachichuca – Cacaxtla – Tlaquepaque – Zapotanito - Tlazazalca

 

Nous vous souhaitons à tous un très bon début d’hiver, alors que nous repartons pour quelques jours sur la côte Pacifique, histoire que le surf stocké dans la baignoire ne rouille pas trop vite. Au plaisir de lire de vos nouvelles,

Bises et amitiés voyageuses,

Les Mapatoclaya

 

Mexikos Festland – Teil 1

Um vom Suedzipfel Baja Californias wieder abzuheben, gibts eine wunderbare, unbuerokratische und auf ruhigem Meer kurzweilige 17stuendige Faehrverbindung aufs Festland nach Mazatlan, wo uns tropisches, feuchtheisses Klima empfaengtP1030626. Dafuer sind die nun dem Pazifik offenen, bis 20 km langen Sandstraende mit perfekten, wuchtigen, langen und gleichmaessigen Wellen ausgeruestet, fast eine Nummer zu heftig fuer unsere Alpentruppe, aber mit einiger Eingewoehnungszeit und Geduld sind auch fuer uns Moechtegernakrobaten ein paar genussvolle Wellen dabei.

Halloween ist zwar ein usamerikanischer Brauch, der sich anscheinend auf der ganzen Welt durchsetzt, auch die mexikanischen Kinder freuen sich auf diesen Moment, um von Haus zu Haus zu ziehenMonstres de Haloween, tradition américaine bien importéeund “queremos halloween” schreiend, ihre Saecke mit Naschereien vollzubekommen. Die unsrigen lassen sich von einer fremden Grossstadt nicht abschrecken und den geisterhaften Moment nicht nehmen, verkleiden sich mit grossen weissen Tshirts und etwas Geisterschminke und erbeten ebenfalls um Kleinigkeiten, die Taschen sind innerhalb kuerzester Zeit voll, bis zu Weihnachten reichen also die Vorraete an Chips, Zuckerl und sonstigen Schlankmachern.

Ein ganz besonderer Moment zu Allerheiligen, Allerseelen spielt sich am Friedhof ab. Anders als gewohnt, ganz anders eigentlich, wird mit viel Tanzmusik, Blumengestecken aus Plastik oder echten Blumen, Familientreffen und Festtagsschmaus,P1040235wo auch die Toten einen Teil ihrer ueblichen Lieblingsspeise ans Grab bekommen und aktiven Taenzen am, auf oder um das Grab von morgens bis spaet in die Nacht, an die lieben Verstorbenen gedacht – eine eigene aber auch gebuertige Art, den Tag der Toten “dia de muertos” zu begehen.

Die Traumstraende von San Blas hatten wir aufgrund der AuslaeufDSC_2256er des Tropensturms Raymond mit etwas erhoehter Luftfeuchtigkeit, Hitze und Niederschlag sehr rasch gegen den Kratersee bei Santa Maria del Oro eingetauscht, wo es neben kuehlerer Bergluft in rauhen Mengen tropische Schmetterlinge und zur Abwechslung wiedermal  Suesswasserfische fuer Yan gab. Lac de cratère de Santa maria del Ojo, sanctuaire de papillions.

                                                                        

Aber auch fuer Papa gabs was ganz Neues, naemlich destillierten Agavensaft, besser bekannt als Tequila, der natuerlich im gleichnamigen Dorf gleich doppelt so gut schmeckt. Seit je her wird von den Indianerstaemmen “mescal”, Agavenschnaps hergestellt, der nach einigen Monaten bzw. Jahren im Eichenfass um einiges besser als in seiner Rohform schmeckt. Dass unsUne téquila à Tequila - Eine tequila in Tequilaer Tioga um ein Blinklicht erlecihtert und ein paar groesseren Schrammen windschluepfriger durch die Gegend tourt liegt nicht am unkontrollierten Genuss des Teufelgetraenks, sondern am unproporzionierten Verhealtnis Hinterhofeinfahrtsschmaele-Fahrzeugbreite, das macht aber soweit nichts, in den Griff zu bekommen ist aber auf alle Faelle die Undichtheit am Dach, ein paar Tuben Silikon sollten dazu reichen.

Eigentlich haetten wir schon laengst wieder Lust auf mehr Bewegung, so wie in den USA, mit mehr Wanderungen, aber irgendwie lassen das tropische Klima, die nicht vorhandenen Wanderwege und die von den Droganklans besetzten Wald- und Bergregionen diese Art von Zeitvertreib momentan nicht zu. Hoechste Eisenbahn also, ein Fahrrad zu kaufen, seit dem machen auch die Topes (die tollen Bremshuegel, die ohne durchschaubare Strategie im Land dicht verstreut und gut versteckt aufzufinden sind, als Fahrzeuglenker hilft da viel Erfahrung vom kindlichen Ostereiersuchern bzw. aufmerksame To-Piloten) wieder so richtig Spass, und am Rande gesehen, wir die Badezimmerausstattung mit dem Surfbrett, Bodyboard und Tropenfruchtlager etwas vollstaendiger, denn irgendwo muss das Ding ja auch geparkt werden. Einziges Problem mit dem Radl ist, dass sich alle 2 km Lenkerstange, Trettkurbel und Bremsen soweit lockern, dass ein Festschrauben unabdingbar ist. Wirds in einer laengeren Abfahrt einmal so richtig heiss, kann man immer noch auf die Topes hoffen …

Der eigentliche Grund fuer unsere Fahrt durchs Landesinnere, man koennte auch ganz einfach der Pazifikkueste entlangzockeln, sind die Kolonialstaedte, vorspanischen archeologischen Uebereste bzw. die Vulkanregion oestlich von Mexiko City, mit 24 Millionen Einwohnern einer der groessten Agglomerationen unserer Erde.

Dem Interesse nach geortnet steht zweifelsohne die Vulkanregion mit den phantastischen Bergnamen wie Popocatépetl und Ixtaccuatl, bzw. Pico de Orizaba, dem mit 5700 m hoechsten mexikanischen Berg, ganz oben auf der Liste. Yan feiert darueberhinaus an der “Malinche”, 4460 m hoch, seinen ersten 4000er, und das mit frischen 10 Jahren, der Skorpion steht im Yan a 10 ans ! Yan ist jeztz 10Abendlicht, Zeit unseren aeltesten mit Lampionen, Luftballons, kleinen und grossen Geschenken, einer tollen Gitarren und vor allem einem grossen Kuchen gebuertig zu feiern. Sein erster runder Geburtstag.

In zweiter Linie, dem Interesse an Natur und Berg nicht allzuweit untergeortnet, sind die teils vorbildlich renovierten Stadt- und Tempelanlagen aus der vorspanischen Eroberungszeit des 16. Jhd. Anscheinend hat die Ausbeuterei, Moerderei, Sklaverei und Korruption der letzten 4 Jahrhunderte nur teils ausgereicht, um als Nation heute im 21sten  Jhd. halbbankrott dazustehen, um europaweit um Mithilfe zur Aufrechterhaltung eines erbeuteten Wohlstandes zu bitten, aber die Nachbarn waren da nicht wirklich besser. Auf alle Faelle interessant, sich mit der eigentlichen mexikanischen Kultur zu beschaeftigen, zu sehen wie friedlich oder rivalenhaft sich Tarasken, Teotihuacaner, Cantonianer, Mexteken, Azteken und sonstige Volksgruppen-Indianerstaemme  zueinander standen, wie sich Klimawandlung oder besagte Spanische Eroberung auf ihr Dasein ausgewirkt hat.

Pyramide de la Lune - Teotihuacan - Mond Pyramide

Nichtsdestotrotz sind heute die spanisch-europaeischen Brandmale, die Kultur, Religion, Architektur, Sprache und Lebensausrichtung nachhaltig beeinflussten, nicht mehr wegzudenken. Indianische Lebensweise mischt sich mit nunmehr oestlichem Gehabe, was nicht immer reibungslos ueber die Buehne geht, leichter als voruebergehender Tourist als bleibender Emmigrant zu ertragen.Guadalajara

Viel Eigenkritik am europaeischen Dasein und ein grosses Lob an all die netten, hilfsbereiten Mexikaner, die uns, im Gegensatz zu den Asiaten, stets ehrlich behandeln und uns beim Aussprechen der vorzeitlichen, herzlichst lustigen Zungenbrecher, wie es mexikanische Dorfnahmen nun mal sein koennen stets gutgesinnt bleiben. Zu den Top 10 der beeindruckensten, von spanischer Umtauferei verschonten Eigennamen gehoeren bestimmt: Tlaquepaque (Ortsteil von Guadalajara), Tzintzuntzan (am lago de Patzcuaro), Tlachichuca (Ausgangspunkt aller Pico de Orizaba Besteiger), Cacaxtla (archeologisch bedeutende Kulturstadt nahe an Tlaxcala) … davon hat es in rauhen Mengen, eine kleine Auswahl von uns bereisten Orten.

Wir wuenschen alles Gute nach Hause und freuen uns ueber Post von Euch. Geniesst den Schnee und den Alltag, wir bereiten uns nach 3 Wochen Landesinnerm wieder auf etwas waermer und feuchterer Zeit am Pazifik im Golf von Tehuantepec vor, bevor es endgueltig zu den Moskitos in den Dschungel geht!

MaPaToClaYa auf Tour, Oaxaca, Mexico, Mitte November

Posté par Mapatoclaya à 07:07 - - Commentaires [6] - Permalien [#]

31 octobre 2013

Baja California

DSC_2112

Notre itinéraire au 31 octobre / Unsere Tour am 31sten Oktober

(Texte en français sous les photos)

Drei Wochen « Baja California », die zweitlaengste Halbinsel der Welt, der logische und begehrte Wurmfortsatz der vereinigten Staaten, gehoert zwar zu Mexiko, ist dennoch sehr amerikanisch gepraegt. Die Naehe der finanzkraeftigen USA zeigt sich im regelmaessigen Vorkommen von Grosshandelsketten wie Walmart, Homedepot, diverse Autoteillager – zum Glueck ist der Aufenthalt in diversesten Lagerhallen, von Holzplatten ueber Reifen oder sonstigem Autozubehoer vorbei, die letzten Tage in San Diego, USA, waren gerade Recht, um unsere Kiste fuer Mexiko nocheinmal in Schuss zu bekommen. 2 Reifen waren zu tauschen, die gut 5 Tonnen Fahrzeuggewicht fordern ihren Tribut, seit dem wird im Auto ein Reifendruckmessgeraet mitgefuehrt, mit dem allzeit gemessen werden kann, um in Zukunft unnoetige Reifenschwierigkeiten zu vermeiden.

Drei Wochen „Baja California“ sind, wenn es sein sollte, relativ leicht in 3 Worte zu fassen. Fischen, Kakteen, Topes … da sind aber auch, einen ganzen Haufen toller Leute,  Einheimische, tiefgebraeunt und huebsch oder Amis, tolles mexikanisches Essen, die Basis ist sehr oft Maisbrot und Bohnen, Gemuese und dazu in grossen Portionen Fleisch, vom Huhn oder Schwein, bzw. Fisch, traumhaftes Klima von angenehmen 30 Grad im Schatten und naechtlicher Frische … unzaehlig viel mehr.

Fischen, das war wohl die Hauptaktivitaet der letzten Zeit. Ganz zu Beginn der Reise hatten wir ja eine kleine Angel zum Forellenangeln fuer Yan besorgt. Damit hatte er auch regelmaessig Erfolg, die Ausdauer und Begierde aufs Fischen hat sich in dieser Zeit noch verstaerkt. Im warmen Wasser des „mar de Cortes“, des Golf von Kalifornien, wo viel weniger Wellengang herrscht, in grossen Mengen Fisch diversester Art vorhanden ist, laesst sich Yan vom Fischen nur noch von seinen taeglichen Schulunterrichtsstunden ablenken. Der Erfolg laesst sich messen, nicht der von der Schule, der vom Fischen, denn seit 3 Wochen gibt’s zum Fruehstueck, Mittag- und Abendessen nichts anderres mehr als Fisch, wie die Burschen alle heissen und ausschauen, da kommt spaeter mal ein Sonderbericht, ansonsten beschreibt Yan in seinem Bericht selber, wie er die Sache sieht, der eine Fisch mit den Kuhzaehnen, selbst wenn man ihn nicht essen kann, ist aufgrund seiner Zahnform und des Laerms, den er damit macht, besonders zu erwaehnen. Der ueberschuessige Fisch geht an Fischrestaurants, Campbesitzer und –benuetzer, insgesamt wird natuerlich nur soviel gefangen, wie auch gegessen wird, zum Glueck haengt’s nicht von Clara ab, denn die verweigert jegliche Art davon, Fischstaebchen hat er naemlich noch nicht gefangen. Vielleicht ist es der taegliche, stuendliche Erfolg der schlussendlich die ganze Familie zum Fischen gebracht hat, Clara und Tobias haben ihre kleine Holzstockangel mit echtem Haken,  Carine nuetzt die zweite Hauptangel und hat damit ebenfalls Erfolg gehabt, selbst das Skelett eines Marlin, von Fischern im Hafen zurueckgesetzt, hat noch ein zweites Mal gebissen. Seitdem Yan vom Ruder- und Motorboot aus gefischt hat, haelt sich die Begeisterung fuers Fischen vom Strand aus in Grenzen. Unser Tioga hat zwar eine Anhaengevorrichtung, die naechste groessere Anschaffung koennte also ein Anhaenger mit Zubehoer werden, beiliegend koennt ihr gerne das Spendenkonto fuer gestrandete Voll- und Teilfranzosen in Mexiko nuetzen, die Kohle fuer ein grosses Filetiermesser haben wir gerade noch.

Kakteen, nachdem die Halbinsel circa 1200 km lang und 250 km breit ist, und pro Quadratmeter in etwa 3 Kaktteen stehen, kann sich jeder ausrechnen, dass dies insgesamt gut mehrere Miliarden Einzelstuecke ergibt, wo die groessten, wunderschoene Skeletonkakteen, gut 10 Meter hoch sind. Nachdem Fichten, Tannen oder andere Weihnachtsbaeume eher selten sind, haengen die Einheimischen fruehzeitig Autoreifen an die Seitenarme, um sich noch 30 Jahre spaeter an der schoenen und vor allem fortwaehrenden Dekoration zu erfreuen. Keine grosse Kunst, bei dieser Anzahl von Stacheln nicht ein paar davon tiefsitzend abzubekommen, die Teufeln haengen mit Widerhaken im Fleisch, schlimmer als mittelgrosse Fischhaken. Beim Entfernen koennen wir gut nachvollziehen, wie es unseren schwimmenden Freunden dabei geht. Die groesste Gefahr ist es wohl, im Vergleich zum Beamtenleiden Nummer eins, dem ausgestochenen Auge aufgrund eines zu gespitzten Bleistifts, beim Unospielen im Schatten einer Palme vor lauter Muedigkeit ruecklings auf einen dieser Zahnstocherhalterungen zu fallen, da bedarf es dann mehr als einer Arnikastreicheleinheit.

Topes, ganz gemeine Bremshuegel, die oftmals mit Verkehrsschildern angekuendigt werden, koennen ganz unterschiedlich auftreten, alle Kombinationen sind moeglich, teils sind sie auch gelb gekennzeichnet. Verkehrsschild 400 m vorher, heisst nicht, dass die Huegel, die in einer empfohlenen Geschwindigkeit von 0 – 3 kmh ueberfahren werden sollten, um Stossdaempfer, Gschreabnladl (Topflade) und Innsassen vor unnoetigen Werkstatts- bzw. Krankenhausbesuchen zu verschonen, auch wirklich 400 m spaeter kommen. Teils kommen sie ueberhaupt nicht, da kommt besondere Freude auf. Ganz gemein sind die Huegel, die unangekuendigt sind, an Stellen, wo man sie auch nicht erwartet, wo sie nach unseren Vorstellungen auch keinen Sinn machen, wie zB am Ende einer laengeren Auffahrt und der obere Buckel in ein Flachstueck uebergeht, bei einer Fahrgeschwindigkeit von 20 kmh, das sind eben wieder 17 kmh zu viel. Eigentlich der richtige Moment wieder auf Volltouren zu kommen, um die Maximalgeschwindigkeit von 70 kmh zu erreichen. Die gemeinsten sind sicher die Art von Huegel, die der bayrischen Nationalflagge, weisser Adler auf weissem Grund, aehnlich sind. Schwarzer Huegel auf schwarzem Asphalt in rabenschwarzer Nacht – das bedeutet groebere mechanische Probleme, und laesst sich nur vermeiden, nicht in der Nacht zu fahren, auch aus sonstigen Sicherheitsgruenden zu vermeiden, von Zeit zu Zeit laesst es sicht nicht vermeiden, den einen oder anderen tope mit ueberhoehter Geschwindigkeit zu schlucken, ein scharfes Bremsen, das diverse herumliegende Gegenstaende aus der Muschel- und Datteltrocknungsanlage und aus der Ausstellungshalle diversester Fundgegenstaende ins Fahrerhaus nach vorne schickt, hilft auch nur noch begrenzt.

Bei uns trinken Kuehe auf der Wiese aus Badewannen, vor Ort aus alten Fischerbooten. Bei uns faehrt man mit dem Skateboard in Parks oder am Gehweg, vor Ort selbst auf Autobahnen, egal welche Richtung. Bei uns im Tioga waere ein Desinfizieren des Klos noetig, um die ganzen Wuestenfliegen wieder loszuwerden, anstelle werden die Reifen und die Fahrzeugunterseite bei einem Inlandskontrollposten benebelt … so geht’s uns also, in der Hoffnung, dass sich ja niemand mehr Sorgen um uns als wir selber machen. Euch allen viel Gesundheit und Freude am aufkommenden Herbstnebel oder den ersten Schneeflocken. Wer sich die Arbeit antun will, kann gerne die Reiseroute San Diego-Tijuana, Ensenada, Guerrero Negro, Loreto, La Paz nachgoogeln.

„Auszug aus dem Leben der 5 Taugenichts“ – La Paz, Baja California, 31. Okt. 2013, Noerdlicher tropischer  Wendekreis

 

P1030317

Il a plu il y a peu, le désert a fleuri / Es hat vor kurzem geregnet, die Wüste hat geblüht / Is has recently rained, the desert blooms.

P1030288

Tobias est quelque peu impressionné par une telle variété de piquants / Tobias hat viel Respekt vor den vielen verschiedenen Kakteen / Tobias won't try to touch any of the many different cactus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P1030177

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P1030377

Pour la nuit sur la plage de Ligui, devant la Sierra Giganta / Uebernachtung Strand von Ligüi, mit den Sierre Giganta Bergen / Overnight on the Ligui beach

DSC_1995

Toute la famille à la chasse aux palourdes / Die ganze Familie sucht nach Muscheln

 

DSC_2049

Même Andreas s'est mis à la pêche! / Selbst Andreas ist jetzt am fischen!

 

 

 

P1030609

 

P1030620

Clara et Tobias sont devenus très complices; "regarde le beau coucher de soleil" dit tendrement Tobias à sa soeur à 7h du matin / "Schau dir den schoenen Sonnenuntergang, sagt der Tobias seiner Schwester um 7 in der Frueh

Trois semaines passées en Baja California, et que nous plaisir ! Cette péninsule mexicaine, longue de 1500 km et séparées du « vrai » Mexique par les eaux chaudes de la mer de Cortez, est surprenante et attachante. Comme les enfants  ont été plus efficaces que les parents pour l’écriture de leur article, vous en avez déjà découvert certains aspects.

C’est vrai que celui de la pêche est peut-être celui qui nous a marqué le plus. La côte, du côté mer de Cortez, est semée de villages de pêcheurs, de criques, de longues plages où l’on se retrouve facilement seuls. Nous n’avions jamais connu des eaux aussi poissonneuses, où l’on voit s’agiter les bancs de poissons à plusieurs centaines de mètres de distance, voire parfois des kilomètres, où l’on se lasse de sortir 2 ou 3 sardines à chaque lancer de canne à pêche, où le bruit des poissons qui saute au bord de la plage la nuit nous fait sursauter dans nos sacs de couchage…. Bref, nous avons mangé du poisson tout frais pêché à midi, le soir, et même au petit déjeuner ! Régime complété de temps en temps par diverses variétés de palourdes, crues ou cuites, ramassées en famille en gratouillant le sable. Même Tobias s’est mis à aimer le poisson ! Bon, il ne dit pas encore « Hum, c’est TROP BON » comme pour les quesadillas (tacos au fromage), mais c’est déjà un grand pas en avant. Ne reste que Clara qui est plus difficile à convertir…

La Basse Californie est connue pour être la résidence secondaire, voire parfois principale, de nombreux américains et canadiens retraités, qui viennent se poser en petites communautés sur les plages avec leurs énormes camping-cars (30 à 40m de long…). Mais à la période où nous sommes passés, la majorité des « winter birds » n’étaient pas encore arrivés pour l’hiver. Nous avons donc souvent été seuls sur les plages, ou avec les pêcheurs locaux. Et la seule fois où nous nous sommes retrouvés entourés d’américains, cela s’est transformé en une expérience de générosité extraordinaire. Nous avons été littéralement adoptés par la petite communauté de San Lucas Cove, avec qui nous avons passé plusieurs jours à pêcher sur leurs bateaux et à se faire dorloter (steaks de poissons grillés à point, margheritas bien fraîches, petits cadeaux à n’en plus finir). Il nous a fallu du temps le dernier jour pour faire le tour du camp et dire au-revoir à tout le monde.

Par contre, dès que l’on quitte la côte, l’ambiance change du tout au tout : plus de villages, seuls quelques ranchos isolés de loin en loin, et un paysage féérique de cactus ondulant à perte de vue. Des grands, des petits, des tout petit, des immenses, des ronds, des longs, des touffus, avec tous un point en commun : très piquant ! A observer avec précaution, mais une telle variété de végétation dans le désert est assez fascinante. Et comme tout désert, celui de Sonora est parsemé de quelques oasis. On a beau s’y attendre, c’est très surprenant après des centaines de kilomètres de cactus de tomber d’un coup dans une forêt de palmiers ; magie de l’eau, qui donne des fruits et légumes précieux en Baja, ainsi que des dattes succulentes.

Moments de vie

Dans les villages, nous avons pris le temps d’observer les pêcheurs partir en mer sur leurs « pangas » (longues barques à moteur colorées) avec des cannes, des filets ou des équipements de plongée rudimentaires. Pour aller chercher les « almejas chocolate » grosses palourdes très prisées dans les restaurants, il leur faut descendre à 3-4m de profondeur. Les pêcheurs commencent par sortir la batterie de la voiture qui les a amenés sur la plage, elle servira à démarrer le compresseur qui leur fournit l’air au fond de l’eau : système D, fonctionnement a minima, mais toujours avec le sourir. La tige centrale de la remorque qui transporte le bateau vient de casser ? Pas grave, on va la ressouder ! L’axe avant de la voiture qui tire la remorque a plié en 2 en passant dans un trou ? Tant pis, le mécano va venir la bricoler, on part quand même à la pêche ! La batterie est vide au retour lorsqu’on la replace dans le moteur ? Y’a qu’à pousser la voiture ! Les problèmes de sécurité au Mexique ? Où ça ? Ici c’est très tranquille, vous pouvez dormir sur les plages sans soucis.

Voilà, nous n’avons rencontré que des gens extrêmement gentils, ouverts, curieux de savoir quelle image nous avons du Mexique. Et bien pour l’instant, elle est bien loin de l’image de violence que renvoient souvent les médias. Un chef de police local rencontré au bord de l’eau nous confie, entre deux conseils de pêche, que le souci principal dans les grandes villes, surtout près de la frontière, est celui de la corruption. Mais pas en Baja.

Par contre ce que nous observons, c’est le problème de la gestion des déchets. Beaucoup de choses sont jetées directement par terre, les arbres sont souvent décorés de guirlandes de sacs plastiques. Et quand un sac fermé atteint une poubelle, ce sont les vautours qui se chargent sur place du tri sélectif… Heureusement, il n’y a pas trop de bouteilles en plastique grâce au système de consigne des bonbonnes de 20 litres pour l’eau potable. En fait seules les cannettes sont recyclées, pour l’aluminium ; nous les laissons la plupart du temps à l’extérieur des poubelles pour éviter à ceux et celles qui viennent les chercher pour gagner trois sous d’avoir à fouiller dans les ordures.

Le recyclage fonctionne aussi très bien pour le gros matériel : tous les bus locaux sont de vieux bus scolaires américains, et le ferry que nous avons pris pour quitter la péninsule et rejoindre le continent est un (très ?) vieux specimen de … la SNCM ! Il reste encore tous les affichages en français et les photos de Corse. N’empêche, il tourne toujours bien et nous voici bien arrivés à Mazatlan, grosse station balnéaire de la côte Pacifique. Nous y restons quelques jours pour passer les célébrations des 1er et 2 Novembre – la fêtes des morts est une des fêtes principales du Mexique, très festive – puis direction Guadalajara et Mexico. Nous sommes désormais sous le Tropic du Cancer, nous entrons dans la zone plus chaude et humide...

Une pensée pour chacun de vous qui prenez le temps de nous lire. Continuez de nous écrire, on apprécie à chaque fois même si on ne prend pas toujours le temps de répondre personnellement.

Bises voyageuses,

Carine pour les MaPaToClaYa.

 

P1030537

Tioga version 4x4 pour accéder à la plage de Ligui / Hoechst akrobatische Zufahrt bei Ebbe zum Strand von Ligüi.

 

DSC_2054

Un essieu cassé? pas grave, ça se ressoude / Achsenbruch am Strand von Ligüi versperrt den Weiterweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

Posté par Mapatoclaya à 07:31 - - Commentaires [11] - Permalien [#]

29 octobre 2013

Benvenido a Tijuana

(English text below,Text auf Deutsch unten)

C’est avec la chanson de Manu Chao dans la tête que nous passons la frontière. Sans problème dans ce sens là, l’inspection du véhicule et l’obtention des visas sont juste une formalité ; l’attente est plus longue dans l’autre sens…

Depuis le début de la préparation du voyage nous avions en tête qu’il ne fallait surtout pas s’attarder à Tijuana ; mais finalement une soirée à San Diego chez mon cousin Olivier, qui est en train d’éditer un livre sur la ville-frontière, nous a fait changer d’avis, autour d’une succulente ratatouille et des bons vins français importés par sa femme Aline. Nous nous arrêtons donc à Las Playas pour voir la frontière physique, rideau de fer et de barbelé, qui se prolonge au-delà de la plage dans l’océan. Impression bizarre, sentiment troublant d’un monde coupé en 2, signes de détresse gravés et peints côté mexicain, 4x4 et hélicoptères aux aguets côté américain.

Malgré tout l’ambiance est paisible - encore un cliché qui tombe - et nous nous régalons de nos premiers tacos ! Merci Olivier de nous avoir incités à nous arrêter. Presque trois semaines plus tard et 1500 km plus loin, ce passage reste très marquant.

 

Singing the song from Manu Chao we cross the border. This way it’s without any problem, having our RV checked and getting our tourist cards are very simple; the waiting time in the other way is much longer… Since the beginning of our trip we have had in mind we would have to drive away from Tijuana as fast as possible. But my cousin Olivier, who lives in San Diego with his wife Aline and who is editing a book about the border-city let us change our mind while eating an excellent French diner and drinking French wines Aline imports in California. According to what he advised us, we stop at Las Playas to look at the rough physical border, barrier of stain and barbed wire which dives from the beach into the ocean. Strange image, dizzy feeling of a world divided into two parts; signs of distress painted on the Mexican side, while 4x4 and helicopters watching on the American side. Even though the place is quiet and peaceful and we eat with delight our first tacos. Thank you Olivier for advising us to stop here. Two weeks later and 1500 km further South we remember vividly this moment.

Wir singen das Lied von Manu Chao, wenn wir durch die Grenze fahren. In diese Richtung ist es ohne Problem, wir haben unser Wohnmobil sehr schnell durch kontrolliert und wir bekommen leicht unsere Visa. Die Wartezeit in die andere Richtung ist etwas länger… Von den Anfang an, war es uns immer klar, dass wir so schnell wie môglich weit von Tijuana weg fahren sollten (was wir in die Bücher gelesen hatten). Aber nach einem guten französischen Essen bei mein Kousin Olivier, der in San Diego wohn mit seiner Frau Aline und der ein Buch über die Grenze-Stadt herausgibt, haben wir unsere Meinung geändert. Wir stehen in Las Playas bleiben, um die harte Grenze aus Metal zu schauen, Es schaut aus, wie die Welt wirklich ausgeteilt ist. Auf der Mexikanische Seite sind Hilfe Wörter gemalt, auf der Amerikanische Seite schauen die 4x4 une die Hubschrauber zu… Aber trotzdem ist die Ambiente sehr ruhig, und wir genossen voll unsere erste Tacos. 3 Woche später und 1500 km weiter sind die Erinnerungen an diese Moment sehr intensiv. 

P1030048

 

P1030044

 

 

 

 

 

Posté par Mapatoclaya à 19:09 - - Commentaires [2] - Permalien [#]