13 octobre 2013

Süd-West USA

Der Urlaub ist zu Ende – Die Reise kann beginnen!

Der Aufenthalt in dem touristisch gesehen grandiosen USA ist in den letzten Tagen zu Ende gegangen. Von A – Z ein Traum mit vielen tollen Begegnungen, Amerikaner erscheinen als sehr hoefliche, offene, gespraechswillige, spontane und alles in allem sehr freundliche Leute. Nachdem wir ja staendig auf Achse sind, hoechstens mal 3 Tage am gleichen Ort bleiben, ist der Aufbau intensiverer Kontakte nicht wirklich moeglich und steht auch nicht im Vordergrund. Leute zu treffen, kennenzulernen, dabei seine Sprachkenntnisse einzusetzen und auszubauen ist das eine, selbst die Kinder haben ihre Englischfortschritte erweitert, von coool bis let’s surf ist fast alles drinn. Yan hat tatsaechlich in San Diego von einem Einheimischen, der mit seinem Sohn im oeffentlichen Park Baseball trainierte, ein echtes Surfbrett, fuer seine Groesse passend, geschenkt bekommen, ihr koennt euch vorstellen, wie gluecklich und stolz Yan ist, da sich seine Alten ja wie nur was zierten, eine solche Ausgabe zu tun. Irgendwie muss das Teil ja auch transportiert werden, und somit bleibt von den urspruenglichen 7 Tonnen des Fahrzeugs nur mehr wenig ueber, die naechste Gewichtsinspektion wird’s zeigen, im Moment interessiert sich dafuer aber niemand, darf doch jeder Mensch Fahrzeuge ohne Gewichtsbeschraenkung zum privaten Gebrauch bedienen, man darf ja auch Hamburgers und sonstiges Fast ein Essen in sich reinstopfen, bevor sich die nicht vorhandene Sozialversicherung mit einer Androhung zur Beitreigserhoehung meldet. Das Board ist mittlerweile sicher im Badezimmer verstaut, gerade passend um an den 3 rueckseitigen Fuehrungsfluegeln Badehosen zu trocknen und sich, wenn man nicht extrem aufpasst, eine Schramme mehr in die eh schon hoffnungslos destrukturierte haarlose Frontscheibe schlaegt. Was tut man nicht alles fuer die Kinder? Erst heute morgen wird das Surfboard in Mexiko, Ensenada, das erste Mal, nach ein paar kleinen Reparaturen, zum Einsatz kommen. Clara und Tobias teilen sich ein Bodyboard (um das Badezimmer etwas voller zu kriegen, das Surfbrett reicht ja nicht), schaut echt lustig aus, Tobias mit seinen Schwimmfluegerln auf dem Brett in den recht kalten meterhohen Pazifikwellen, nach 5 Minuten blau wie das Wasser selber, steif wackelnd wie ein Pinguin mit einem riesigen Laecheln im Gesicht, Clara geniesst derweilen Musik (die LieblingsCD waere da zB. „die starken Maedchen vom Turnverein“, fetzige Poppmusik fuer aufstrebenden Nachwuchs) auf ihrem CDSpieler. Der Eindruck, dass wir unsere ganze Zeit am Strand verbringen und so richtig nichts tun taeuscht, denn wir sind erst in den letzten Tagen, dh. 6. – 10. Oktober wieder ans Meer in San Diego zurueckgekommen, um alle letzten Formalitaeten fuer den Grenzuebertritt nach Mexiko zu klaeren, und das Auto nochmals fit zu bekommen, denn die heisse Luft der vergangenen Wuesten des Death Valley hatte ihm wohl ein Tiefenlungenoedem bescheert und wenn man sich um solche Wehwehchen nicht sofort kuemmert, kostet die dazupassende Reperatur in Folge halt doppelt, in unserem Fall zwei neue Reifen mit Zubehoer. Seit dem letzten Bericht waren wir eigentlich staendig im Landesinneren. Stehengeblieben waren wir im Yosemite, die grossen Waldbraende (so wie die Ueberschwemmungen in Colorado) , vermutlicherweise von illegaler Hand ausgeloest, die mittlerweile wieder im Griff sind, haben uns dann weiters nicht gestoert, ganz tolle Wanderungen auf der Ostseite des Nationalparks in wilder Felsen- und Waldlandschaft, an ruhigen Seen, aber die Hoffnung auf Baeren, in welcher Form und Groesse auch immer, sollte dann spaetestens am Fuss des Mount Whitney, hoechster Berg der zentralen USA, endgueltig den Bach runterrinnen. Nicht so die Nevadaforellen, schwieriger zu fangen als die Kalifornienforellen, denn die hat Yan bravoroes aus den diversesten Baechen und Seen gezaubert. In jedem Bundesstaat, Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona, wo wir,er fischten, hat Yan seine Ehre hochgehalten und hoechstlegal, denn bis 12 Jahre duerfen die Kinder ohne Permit fischen, jeweils Forellen oder sunfish rausbekommen, selbst wenn es uns allen teils recht gewesen waere, denn hausgemachten Teig nicht gerade an die Fische zu verfuettert sondern besser zum Brotbacken freizugeben. Denn unser Tioga ist mit einem vorzueglich funktionierendem Backofen ausgestattet, der fuer Geburtstage und aehnliche Festivitaeten angeworfen wird. Vielen Dank an dieser Stelle fuer all eure Glueckwuensche.  Fische kommen prinzipiell aufs Holzfeuer, da schmecken sie einfach besser, die schwarze Kruste an der Unterseite der Pfanne ist bald dicker als die Pfanne selber. Wir hatten ausreichend Zeit, amerikanische Waelder zu durchforsten, abendelange Feuer zu unterhalten,  palettenweise Mashmallows zu grillen, selbst Papa hat die perfekte Technik herausgefunden, um sich Lippen und Mund nicht komplett dabei zu verbrennen und den urspruenglichen Geschmack lasierten Schaumstoffs zu erhalten. Was aber den Feuern folgt wurde in den letzten Wochen ein wesentlicher Bestandteil der dunkleren Tageshaelfte. Astro-nomie. Sternbilder erkennen, ihren naechtlichen Weg ueber den tiefschwarzen, ungetruebten Wuestenhimmel Arizonas verfolgen, die alten griechischen, roemischen, chinesischen, arabischen und weiss sonst noch was Geschichtln auspacken, die Goetter als Sterne, Sternbilder als Figuren, Figuren aus historischem Leben und dieses Leben eben im Himmel festhalten wollten. Griechsiche Mythologie laesst sich natuerlich aus Buechern auf trockene Art und Weise erlernen, indem man aber laengere Zeit draussen in beinahe ungestoerter Natur lebt, entwickeln die kids ein Gespuer und einen Bezug zu dem, um das es eigentlich geht. Diese physische Naehe, diese Kraft, die zwischen den einzelnen Elementen herrscht. Der winzige Mensch einerseits, der auf seinem Planeten Erde versucht, sein bestes zu geben. Da oben sind aber noch soviele andere Planeten, und Galaxien, und Lichter und Leben? Schoen, nicht alles zu wissen, wissen zu muessen, und vor allem gesehen haben zu muessen, denn die Wahl der Ziele, alleine im Bundesstaat Utah, faellt extrem schwer, ab und zu helfen einem gesperrte Strassen, Regierungsstreiks mit komplettem Stopp aller Aktivitaeten der nationalen Parks und Naturschutzgebieten und Beamtenaktivitaeten ueberhaupt dabei. Somit haben wir uns fuer ein paar grosse Dinge, wie Zion National Park, Bryce NP (unser persoenlicher Favorit), Grand Canyon NP aber vor allem

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Die ganze Famillie in Bryce NP (die andere Fotos sind mit dem letzten französichen Text)

weniger bekannte, bzw. renommierte Regionen wie Cedar Breaks, Anza Borrego Dessert SP, Dead Horse und unzaehlige mehr, entschieden. Egal wie die Parks auch alle heissen, Nationalparks sind im Moment halt prinzipiell hoffnungslos ueberfuellte Regionen wo man nur als SehrFruehaufsteier in ungetruebtem Genuss zu seiner Ruhe kommt. Es stimmt durchaus, das diese Nationalparks in Schoenheit, Gewalt, Groesse ihres gleichen Suchen, mit anderen Laendern zu vergleichen macht wenig Sinn. Die Gebiete sind wirklich grandios, sehenswert und man darf gestehen, dass jeder Mensch das Recht hat, jeder Mensch eigentlich gesehen haben sollte, was Mutter Erde alles auf Lager hat. In weitgestreuten Gebieten wie in der Wueste des Death Valley, der tiefste Punkt liegt knapp hundert Meter unter dem Meeresspiegel, wo herbstliche Temperaturen von 45 Grad herrschen, der Wind wie aus dem warmen Haarfoen blaesst, Pflanzen und Tiere auf Sparflamme leben, ist das Phaenomen Mensch in Ueberzahl nicht so ausschlaggebend. In engen Talgebieten, unseren Alpentaelern aehnlich wo ja auch keine Ruhe herrscht, wie Zion NP, gewiss grandios schoen, eignet sich perfekt zum Klettern, Sandstein von seiner besten Qualitaet, herrscht seit mehr als hundert Jahren, seitdem die ersten Mormonensiedler einheimische Indianerstaemme vertrieben hatten, keine Ruhe mehr. Drastische Verkehrsmassnahmen, Einschraenkungen der Unterkuenfte und Besucherpermits helfen dabei, die Besucher selbstlimitierend von diesem traufhaftem Platz auf Erden wieder loszuwerden. Wir waeren gerne laenger als die paar Tage geblieben, nur die Menschenmassen, egal ob in den Fluss-Schluchten-Wanderungen, im Camp oder Besucherzentren sind auf Dauer einfach zu viel, da sind die Hochwaelder im Grand Canyon viel willkommener, wo der Ruf der Coyoten, knisterndes Holzfeuer, Milky Way mit Venus in ungestoerter Ruhe zu bewundern ist. Da liegt einer der grossen Vorzuege der USA auf der Hand. Trotz der teils grossen Strecken zwischen den einzelnen Sehenswuerdigkeiten, in den 2 Monaten hat unser Tioga, obwohl wir versuchen unnoetige Fahrt zu vermeiden, 6000 km mehr auf der Scheibe, ist es sehr leicht moeglich, sich die Gebiete ganz nach seinem Geschmack einzuteilen, abhaengig von Art der Aktivitaet, Besucheranzahl, Wueste-Berge-Ozean-Fluesse … das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten eben. Wir werden es in sehr angenehmer Erinnerung behalten, wie gesagt, aus touristischer Sicht.

Der 10. Oktober ist wieder ein ganz besonderer Tag. Die Ueberfahrt nach Mexiko bei Tijuana, an der meistpassierten Grenze der Welt, verlaeuft trotz einiger Fahrzeuge ziemlich ruhig. Wenig Wartezeit, hilfreiche Beamte und rasch abgewickelte  Papierformalitaeten machen uns das Leben leicht. Interessant zu sehen, dass die Grenzler einem die Papiere nicht aufzwingen, im Gegenteil, man muss sich selber darum kuemmern, zu seinen Zettelen zu kommen. Uebersieht man diese Eigenpflicht, erinnert spaetestens die Polizei an der naechsten Papierkontrolle daran, gegen einiges Entgeld, seinen Pflichten nachzukommen. Die ersten Tage in Mexiko verlaufen soweit gut, sicher – die Uhren ticken hier trotz gleicher Zeit voellig anders, mehr dazu, wenn wir nach Plan „Baja California“ mit dem Schiff nach Mazatlan verlassen.

Euch alles Gute und geniesst den frischen Most & Sturm in vollen Zuegen, einer der schoenen Momente im Herbst. Die Baeume faerben sich, Zeichen fuer eine ruhigere Zeit um spaeter mit vollen Kraeften wieder frisch hochzustarten.

Eure

MaPaToClaYa

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10 octobre 2013

Sur le plateau du Colorado

Ouh, que de paysages dans la tête et de couleurs dans les yeux depuis notre dernier billet… Ces trois semaines sont passées très vite, et en même temps nous avons vécu tellement de choses différentes qu’elles semblent une éternité !

Nous avons quitté la Californie par la Vallée de la Mort et sa chaleur incroyable : 110° à l’ombre, en Fahrenheit heureusement (42°C), mais sans ombre. Dans l’après-midi, les enfants refusaient de sortir du camping-car…

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Notre incursion de quelques jours au Névada nous laisse l’impression que cet état investit plus volontiers dans ses casinos que dans ses espaces naturels, même si nous dénichons de très jolis petits coins.

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             Las Vegas et ses machines à sous                                       Les très profondes rigoles d’érosion de Cathedral Gorge, dans lesquelles les enfants ont fait des parties

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Puis nous voilà en Utah, où nous grimpons sur le plateau du Colorado. Il s’agit en fait d’un immense escalier, sur lequel chaque nez de marche est une falaise de couleur différente, taillée par la rivière Colorado : un vrai livre de géologie grandeur nature, qui nous relate quelques 600 millions d’années de l’histoire de la Terre! Nous allons attaquer par la plus haute marche, la plus récente (enfin, en millions d’années), pour le descendre progressivement, c’est à dire actionner la machine à remonter le temps.

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4 marches de l'escalier visibles ici, de haut en bas les pink cliffs, grey cliffs, white cliffs et vermillon cliffs. Même si la photo écrase ici les distances horizontales, elles sont en fait séparées de plusieurs dizaines de kilomètres.

La plus haute marche, donc, nous éblouit déjà par ses formes et ses couleurs. Cedar Break National Monument, un gigantesque amphithéâtre de tours et de crêtes dentelées, est en fait taillé dans la même couche géologique que son voisin plus fameux, Bryce Canyon (les Pink Cliffs, soit les falaises roses). Il est simplement un peu plus haut (3 300 m) car les couches sont inclinées. Nous profitons donc en prime de merveilleuses couleurs d’automne et de nuits …. bien fraîches !

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A Bryce, tout est tellement beau partout, et à toutes les heures du jour, que notre plus gros problème réside dans le tri des photos : pas plus de 200 par jour… Yan, Clara et surtout Tobias ont marché comme des chefs à travers ces “Hoodoos” pour suivre leurs parents qui ne pouvaient pas s’empêcher d’avancer encore un peu, encore un peu, et pour finir encore beaucoup.P1020107  DSC_0988 DSC_1085 DSC_1027

La grande variété des tons superposés, de l’orange intense au rose pâle, est due à des alternances de dépôts en milieu lacustre, bien oxygéné et qui a donc permis l’oxydation de fer (équivalent de la rouille) : il y a 40 millions d’année, l’Utah était donc recouverte d’un immense lac. Les hoodoos sont les tours aux contours improbables que l’érosion a façonnée par la suite, en attaquant de façon différente les dépôts plus tendres (les creux) et les dépôts plus durs (les bosses).

La marche d’en dessous de l’escalier est grise: ce sont des calcaires déposés en bordure d’une mer peu profonde il y a environ 120 millions d’années  (en fait l’équivalent des barres calcaires baujues de l’Arcalod et du Trélod, sauf qu’il ne s’agit pas de la même mer).

Mais si l’on descend encore d’un cran, jusqu’à Zion, là on change carrément de paysage: les White cliffs – falaises blanches - sont des dunes de sable fossilisées, preuve qu’au Jurassique (180 millions d’années) la région était le plus grand désert de sable que la Terre ait connu.

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Les bandes croisées (cross-beds) sont les traces des couches superposées de sable qui formaient les dunes, maintenant transformées en grès. En fait seule la partie supérieure est blanche ici, le reste est merveilleusement rouge.P1020979

Ici l’ampleur est spectaculaire.DSC_1322

Le randonneur se sent tout petit, le grimpeur a toujours les yeux en l’air, l’amateur de canyon découvre toute la gamme des possibles. Nous optons pour la marche en rivière dans les Narrows - “les étroits” – où les enfants s’amusent comme des fous dans l’eau pourtant bien fraîche.

                                Yan dans les Narrows de Zion                                      

 

 

 

 

 

 

Pour finir, nous descendons encore la marche des Vermillon cliffs, qui elles aussi portent bien leur nom. Il y a 200 millions d’années, nous sommes encore dans un désert de sable, même si par moment des rivières coulent et permettent aux dinausores de laisser leurs empreintes.

Et puis d’un coup, un grand coup de sabre dans le paysage, l’escalier devient beaucoup, beaucoup plus raide; nous voilà devant le responsable de la mise à jour de toutes ses marches, la rivière Colorado.

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A l’amont du Grand Canyon, il est encore facile de voir la rivière, mais dans le grand canyon, elle se cache 1600 m plus bas que le plateau. Là où elle coule actuellement, elle met à jour des P1030127roches tellement vieilles qu’elles ne contiennent même plus le moindre fossile, puisqu’elles datent d’avant les premières traces de vie sur Terre (plus de 600 millions d’années). Mais là, désolé, nous ne sommes pas descendus voir de nos propres yeux, Clara a mis son veto. Nous nous contentons des vues du plateau, qui suffisent largement à notre bonheur d’autant que la rive nord, à 2600m d’altitude, nous offre en prime le jaune flamboyant de ses forêts de bouleaux: on espère que vous aussi vous profitez d’un aussi bel automne. Et nous faisons le plein de fraîcheur avant de descendre dans les plaines désertiques !!

Voilà, le Grand Staircase est descendu, nous voici en Arizona dans les déserts de cactus. Nous avons échappé à la pluie (il paraît qu’il y a eu des grosses inondations dans l’état voisin du Colorado) et à la fermeture des parcs nationaux pour cause de mésentente gouvernementale sur l’affectation des budgets fédéraux (qui nous empêchera juste d’aller à Josuha Tree – encore une fois, il faudra revenir spécifiquement pour l’escalade; à coupler avec le Yosemite ?).

Nous voici bientôt au Mexique, nous troquons les chaussures de rando pour les maillots de bain pour aborder la Baja California ! Nous vous envoyons donc plein d’énergie ensoleillée. Merci à tous pour vos commentaires, c’est chouette d’avoir de vos nouvelles.

A bientôt de vous lire,

Les MaPaToClaYa

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12 septembre 2013

Californie du Nord - Nord Kalifornien

(Le texte en français est sous le texte allemand).

Ein paar Wochen sind jetzt schon vorbei, dass wir kein Lebenszeichen von uns gegeben haben. Dies liegt aber in erster Linie daran, anderwertig als mit Urlaubmachen beschaeftigt gewesen zu sein, selbst wenn die ganze Unternehmung aus der Ferne sehr wohl danach aussieht.

Seit unserer Ankunft in den USA sind wir zuhoechst von der Freundlichkeit der Amis begeistert. Sei es an der Einreisegrenze, wo Gaenseleber und Co als Mitbringsl fuer unsere Freunde in San Francisco locker durchgegangen sind, so wie wir 5 selber, ohne einen Rueckreisenachweis zu haben. Der Reisemobilverkaeufer, der uns ohne Widerrede einen Gutteil unseres Transchlgeldes in Bar- oder Bankform abgenommen hat, dafuer im Tausch ein ganz tolles Fahrzeug bietet, natuerlich mit Check auf Niere und Leber: nur Herz hat er anscheinend vergessen, denn nach knapp 500 km sind wir ohne das Ding wieder in Gang zu kriegen, mitten in einer groesseren Stadt auf einer echt stark befahrenen Durchzugsstrasse hoffnungslos gestrandet. Bis das Ding abgeschleppt, repariert und wieder einsatzbereit war haetten wir auf den nahgelegenen Pazifikstraenden einen Ritt auf dem Ruecken der Grauwale, Seerobben oder Schwarzdelphine machen koennen, nur durften wir den Hof der Werkstatt ueber Nacht nicht einfach so verlassen, um in weiterer Folge nicht als Ein- oder Ausbrecher behandelt zu werden. Amerikanische Sheriffs haben ihren bekannten Ruf, das muss nicht gleich sofort sein.

So wie bei euch zu hause hat auch bei unseren Kindern, und somit uns Lehrern ein neues Schuljahr begonnen. Zum Glueck sind die kids bei dem auf Mathematik und Franzoesisch reduzierten Unterricht genau so begeistert dabei wie beim Surfen, Paddelboarden, Sequoiariesenbaeumeseiltanzen, Fischen, Basteln, Lesen oder ganz einfach auf den Vulkanen, in den immensen Waeldern, an tiefblauen Seen, in Geisterstaedten aus dem kalifornischen Goldfieberalter, an den Badestraenden des Pazifik, wo rauhe 55 Grad Wassertemperatur vom Baden abschrecken (Fahrenheit natuerlich). Die Umrechnerei ist ein echter Graus, spaetestens wenn man mit unserem Tioga mitten im Holzplattenlager steht, die Kinder im Bus ordentlich Gas geben, die Auswahl der Materialen nicht leicht faellt, der Verkaeufer eigentlich lieber nach hause gehen moechte als sich mit ein paar, dem amerikanischen Kaugummienglisch unmaechtigen Touris wegen ein paar Quadrat-Fuessen Spanplatten die schon laengst angegrauten Haare auszuraffen. Der Trick mit dem Kautschi funktioniert tatsaechlich, besser aber und magenfuellender ist auf Dauer amerikanisches Brot, weiss, dunkel oder kornig ist gleich, schmeckt aehnlich, aber davon den Mund ordentlich vollnehmen und ungehemmt darauflosplappern, das schindet Eindruck und kommt dem Einheimischenslang ziemlich nahe, einer ordentlichen Nasenverstopfung im Franzoesischen aehnlich!

Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, einem Schwarzbaeren etwas von unseren gewaltigen fast food sandwichs abzugeben. Nur brennen die Waelder im beruehmten Yosemite Nationalpark momentan dermassen, dass die Burschen und Damen andere Luftkurorte frequentieren als wir dies tun. So muessen wir uns mit Luchsen, Hirschen, Falken, Pelikanen, Ottern, selbst Erdstreifenhoernchen, kleineren Schlangen vor allem aber pfannenweise gebratenen Forellen (vom Juniorchef gefangen, vom Seniorchef am beinahe allabendlichen Holzfeuer zubereitet) zufrieden geben, aber nachdem wir weiters nicht kompliziert sind … werden wir herausfinden, wo sich die Jungs aufhalten.

Die taegliche Abwechslung im Land der Superlative ist einfach enorm, wir geniessen jeden Moment in vollen Zuegen und sehen, dass auch die Kinder mit der Zeit diese Art des Unterwegsseins schaetzen lernen. Unterwegssein um Neues kennenzulernen, ohne genau zu wissen, wie dieses Neue aussehen wird, wo dieses Neue zu finden sein wird, ob dieses Neue fuer uns ueberhaupt interessant ist. Mit offenen Sinnen in den neuen Tag, so wuenschen wir uns den naechsten Tag und denken dabei sehrwohl an alle Hinter-, Zurueck- oder Zuhausegebliebenen, denn geteiltes Leid ist halbes Leid, geteiltes Glueck ist doppeltes Glueck. In diesem Sinne, euch alles Gute, Spass und Freude bis auf ein Weiteres!

… on the road again

Mapatoclaya (Die Fotos dann naechsten Mal)

 

Ouf, que de moments intenses déjà vécus depuis notre départ de Jarsy ! Et nous n’avons toujours pas entamé notre descente vers le Sud, puisque nous sommes toujours à la hauteur de San Francisco…

La première semaine a été consacrée à la recherche de la maison roulante de nos rêves. Pas facile, au pays des superlatifs, de trouver un véhicule “raisonnable”, que nous nous imaginons à la fois pouvoir héberger notre petite tribu mais aussi pouvoir passer un peu partout… Finalement nous avons réussi à trouver un “petit” modèle de 7m30 qui nous convient parfaitement, et tout le monde a vite adopté (voir l’engin sur la page consacrée). La finalisation de l’achat a duré un peu, mais l’accueil chaleureux de Claire, Alex et Lucie a fait de cette semaine “d’attente” un vrai beau moment. Yan est devenu d’emblé fan de surf (merci Alex pour ta patience de coach) ; Clara a peaufiné son anglais en chantant avec Lucie; Tobias a démarré tout en douceur son sevrage de yaourts… et les parents ont profité d’une très chouette introduction à la vie américaine.

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Nous avons quand même, entre les leçons de surfs, les observations de phoques, de pélicans et même de baleine, pris le temps de visiter San Francisco. Pour une grande ville, c’est plutôt l’impression d’espace qui nous est restée.

 

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Et puis ça y est, nous récupérons le Tioga (c’est le nom de notre véhicule). Nous partons aussitôt avec les Masselot vers le Nord, à la découverte de la côte sauvage et des grandes forêts de séquoias, les Redwood Forests.  Les plus hauts arbres du monde… Des troncs dont on ne fait pas le tour à nous 8, qui s’élancent d’un trait sur XX mètres !  Chacun déambule là au-milieu le nez en l’air et se laisse juste transporter par la puissance de ces arbres. Mais si le végétal fascine complètement les adultes (difficile de sortir Andreas de là), les animaux sont là aussi pour attirer l’attention des enfants: on ne compte déjà plus le nombre de biches avec leurs faons, et nous aurons même la chance d’observer plusieurs minute un bobcat, le lynx local.

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Juste de l’autre coté de la chaîne de collines, sur la côte Pacifique, ce sont les phoques et les otaries qui prennent le relais avec les loutres de mer et les toutes premières baleines qui descendent vers le sud: jet d’eau, dos et queue, le spectacle répété est fascinant. C’est sur ce moment magique que nous quittent Claire, Alex et Lucie. Encore un grand merci à vous trois pour ce superbe tremplin vers le voyage que vous nous avez offert. Pour nous c’est encore une étape de plus. L’étape suivante est franchie lorsque nous passons notre première nuit (probablement pas la dernière) dans un garage, après être tombés en panne au milieu de la rue principale de Eureka. Ce n’était “que” la fin de vie de la batterie… ça y est, cette fois nous sommes définitivement dans l’ambiance voyage !!

 Tranquillement, le temps de trouver notre rythme, nous roulons vers l’est, vers le parc national du Lassen Peak.  Ce sera le point de départ de notre itinéraire au fil des volcans de la Ceinture de Feu du Pacifique. Le Lassen Peak lui-même n’a plus connu d’activité depuis 1915, mais les lacs bouillonnants et les vapeurs de souffrent sont suffisants pour impressionner Tobias “Je veux pas voir le volcan qui sent pas bon !”. Il sera donc exempté de la courte ascension du Cinder Cone, magnifique cratère à la forme parfaite qui ne sent pourtant rien. Pas dramatique pour lui, il s’éclate avec Clara à courir après les écureuils (les vrais) et les chipmunks, ces petits écureuils d’ici qui ne grimpent pas aux arbres mais vivent au sol et sont particulièrement rapides.

 

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Nous continuons d’enchaîner les paysages variés avec le lac Tahoe, très grand lac d’altitude aux eaux incroyablement claires. On pourrait presque se croire aux Antilles, si ce n’étaient les pins qui remplacent les palmiers et… la température de l’eau. Nous sommes quand même à plus de 2000m. Dans cette région de montagne, nous nous sentons à l’aise et nos étapes sont courtes de lacs en rivières, ce secteur est un paradis de pêcheur. Avec celui que nous avons à bord du Tioga, nous ne tardons pas à faire nos premiers repas de poissons ! On pourrait même dire de poisson fumé, puisque, en fonction du vent, nous recevons déjà la fumée du grand feu du Yosemite qui brûle depuis trois semaines.

Et en effet, la portion de route qui nous sépare encore de l’entrée du Parc National a des allures de fin du monde: on n’appercoit pas les montagnes a travers l’épaisseur de l’écran de fumée. Et pour assurer la lutte contre l’incendie, qui est désormais presque maîtrisé, les pompiers ont fermé la route qui traverse le parc. Nous pouvons quand même monter dans la partie ouest, les Tuolomne Maedows, mais impossible d’accéder à la Yosemite Valley… C’est quand même un comble, coincés à quelques encâblures du Capitan ! Terrible, nous serons OBLIGES d’y revenir pour un prochain voyage…. (il y a comme un petit appel du pied à Olivier et Kelly). Mais en fait ce n’est pas dramatique du tout, puisque nous profitons du coup de cette partie du parc avec étonnamment peu de monde. Les dômes de granit sont un terrain de jeu fabuleux pour les enfants qui grimpent partout, puis nus en adhérence. Tout le monde en profite, et les belles vues dégagées que nous arrivons à avoir le matin, avant que le vent ne ramène la fumée, ne font que nous donner envie de revenir avec le matériel d’escalade.

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Nous pourrions encore vous parler des incroyables concrétions de tufs du Mono Lake, du retour 150 ans en arrière dans la ville fantôme de Bodie, mais le raccourci le plus rapide c’est que nous ne nous lassons pas de la Californie du Nord.

Mais il ne faut pas croire, l’école a recommencé ici aussi, et même un peu plus tôt qu’en France. Yan et Clara sont studieux au moins une heure tous les matins et ils ont bien pris leurs marques pour cette aspect-là du voyage aussi. Nous travaillons encore un peu sur l’attention qu’il faut arriver à garder dans toutes les conditions, mais ça marche plutôt bien.

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Au plaisir de lire de vos nouvelles prochainement,

MaPaToClaYa

Posté par Mapatoclaya à 02:03 - - Commentaires [12] - Permalien [#]